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Angebote der Ergotherapie

Im Sinne einer ganzheitlichen Therapiekonzeption entwickeln die Therapeuten einen Therapieplan, der sich an den Bedürfnissen des Patienten orientiert. Einige dieser Behandlungsmöglichkeiten werden hier vorgestellt. Die ergotherapeutische Praxis bietet die Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an.

Sollten Sie aus gesundheitlichen oder körperlichen Gründen nicht in der Lage sein, unsere Praxis aufzusuchen, sprechen Sie uns gerne an: Wir sind auch mobil für Sie im Einsatz!

  • Training für Grob- und Feinmotorik

    Je nach den Bedürfnissen der Patienten können beim Training der Grob- und Feinmotorik ganz unterschiedliche Übungen und Materialien zum Einsatz kommen. Ziele können die Stärkung der Hand-Augen-, oder Hand-Hand-Koordination, Selbstständigkeit im Alltag oder die Verbesserung von Bewegungsabläufen sein.

    Zum Einsatz kommen zum Beispiel Steckspiele, Therapieknete oder kreative- handwerkliche Tätigkeiten. Eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreiß oder auch ein Schlaganfall ist ein mögliches Krankheitsbild, bei dem das Training der Grob- und Feinmotorik notwendig wird.

  • ADL-Training

    ADL steht für „Activities of Daily Living“. Das ADL-Training rückt Alltagshandlungen in den Fokus und versucht Handlungskompetenzen im Hinblick auf die Selbstständigkeit zu schaffen oder zu bewahren. Dabei soll die Hilfe durch andere Personen oder Hilfsmittel auf ein Minimum reduziert werden, sodass der Patient nach dem Training die verschiedenen Tätigkeiten möglichst selbstständig durchführen kann.

    Zur Anwendung kommt dieses Training bei Menschen mit Querschnittslähmung, einem Schädelhirntrauma oder nach einem Schlaganfall.

  • Bewegungsanbahnung

    Mit der Bewegungsanbahnung soll den Patienten geholfen werden, Kontrolle über Bewegungsfunktionen und Muskelspannung zu erhalten. Der Ergotherapeut nimmt zunächst auf, welche Bewegungen vom Patienten durchgeführt werden können und wo Probleme auftreten. Diese Bewegungen werden durch bestimmte Therapieansätze gestärkt und unterstützt, um eine Verbesserung zu erzielen. Dies erfolgt beispielsweise durch Stützübungen oder Sensibilitätstraining.

    Genutzt wird diese Therapieform zum Beispiel bei Bewegungsstörungen, Störungen der Umsetzung von Sinneseindrücken in Bewegungen und neurologische Krankheitsbilder, wie Schlaganfall, Multipler Sklerose, Hirnblutung, Schädel-Hirn-Trauma, Erkrankungen des Rückenmarks, Hirnhautentzündung, Hirntumore oder Parkinson. 

  • Selektives Wahrnehmungstraining

    Eine Wahrnehmungsstörung liegt vor, wenn die Erfassung von Sinnesreizen (z. B. Spüren), die Verbindung der Sinnessysteme untereinander oder die geordnete Abfolge bei der Verarbeitung von Sinnesreizen betroffen sind. Um dem entgegenzuwirken, werden entsprechende Reize gesetzt. Das kann zum Beispiel mit Materialien mit unterschiedlichen Oberflächen geschehen, die die Sensibilität der Haut und die Rezeptoren der Muskeln anregen. Auch das Setzen von Druckpunkten an Gelenken in Anlehung an Affolter kann hier fördernd wirken. 

  • Gedächtnistraining / Hirnleistungstraining

    Bei einem ergotherapeutischen Gedächtnis- und Hirnleistungstraining geht es um die gezielte Therapie krankheitsbedingter Störungen der neuropsychologischen Hirnfunktionen, insbesondere der kognitiven Störungen und der hieraus resultierenden Fähigkeitsstörungen. Durch Koordinationsaufgaben und entsprechende Gedächtnisspiele können diese kognitiven Störungen verbessert bzw. der Umgang mit Ihnen im Alltag erleichtert werden.